Preisträger des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 4.0 erhalten Urkunden und Förderbescheide

Der Startschuss für die vierte Auflage des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung ist gefallen: Kreisrat Dr. Winfried Wilkens überreichte am 13. August den Preisträgern des Zukunftsfonds 4.0 / Wettbewerb 2018/2019 im Kleinen Sitzungssaal im Kreishaus feierlich ihre Urkunden sowie die Förderbescheide. Damit kann die Umsetzung von vielfältigen Projekten zur Stärkung in Ortskernen und Innenstädten im Landkreis Osnabrück beginnen.

5 Kommunen hatten sich in Kooperation mit ihren Werbe- oder Standortgemeinschaften beworben. Sie alle konnten mit sehr abwechslungsreichen sowie gut ausgearbeiteten Anträgen überzeugen. Die Städte Bersenbrück, Bramsche und Fürstenau sowie die Gemeinden Bohmte-Hunteburg und Ostercappeln erhalten somit eine ungekürzte finanzielle Förderung für unterschiedlichste Maßnahmen zur Stärkung ihrer Zentren.

Geförderte Maßnahmen sind digitale Bildschirme, auf denen aktuelle Angebote oder Aktionen angekündigt werden, ein innovatives „Rabatt-Sponsoring-System“, ein Beleuchtungskonzept und Möblierung der Innenstadt, der Ausbau eines Online-Angebots, die Ausweitung des öffentlichen und kostenlosen WLAN sowie die Modernisierung von Geschäftsfassaden und Einrichtungen zur Erhöhung der Marktgängigkeit von Geschäften und Immobilien.

Alle teilnehmenden Kommunen haben bereits im Rahmen von früheren Zukunftsfondsförderungen Maßnahmen zur Stärkung ihrer Zentren umgesetzt und können nun gezielt auf diese Grundlagen aufbauen. „Die Stadt Fürstenau und die Gemeinde Ostercappeln haben sogar den ,Quattrick‘ geschafft – ihre Anträge wurden bis jetzt bei jeder Ausgabe des Zukunftsfonds bewilligt!“, betonte Kreisrat Wilkens beeindruckt.

Die Jury bestand aus Vertretern der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland, der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, des Handels- und Dienstleistungsverbands Osnabrück-Emsland, des Landkreises Osnabrück sowie weiteren Experten aus Praxis und Politik.

Die vierte Runde des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung verzichtet bewusst auf einen Förderschwerpunkt, verlangt aber die Erstellung eines Masterplans für den Ortskern – kooperativ erarbeitet von Kommune und Händlerschaft bzw. Stadtmarketingorganisation. Dieser soll Leitbild und Grundlage für die umzusetzenden beantragten Maßnahmen sein. Auf diese Weise fördert der Landkreis Osnabrück, unterstützt durch das Hamburger Planungsbüro CONVENT Mensing, die Akteure vor Ort erneut dabei, umfassende Antworten auf die Herausforderungen in den Zentren zu finden, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Hierfür steht für den Förderzeitraum 2018 und 2019 erneut ein Budget von 80.000 Euro zur Verfügung. Der Landkreis übernimmt dabei einen Zuschuss von 40 Prozent –je 30 Prozent steuern die Kommunen und die privaten Eigentümer und Gewerbetreibenden bei, die die Maßnahmen kooperativ durchführen.

Der Förderzeitraum umfasst 15 Monate, der gegebenenfalls um drei Monate verlängert werden kann. Weitere Informationen sind erhältlich auf der Landkreis-Homepage unter www.landkreis-osnabrueck.de/zukunftsfonds.